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FURminatorMagic BrushSchweifbürste
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▶︎gute Verarbeitung

▶︎hohe Qualität

▶︎sehr guter Live Test

▶︎beste Preis/Leistung
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▶︎Schickes Design

▶︎Top Material

▶︎3 Bürsten-Set

▶︎gutes Handling
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▶︎sehr günstig

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▶︎gute Preis/Leistung
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Pferdebürsten gibt es in sehr vielen verschiedenen Modellen, es ist nicht immer leicht die richtige Bürste auszuwählen. Ich möchte euch in meinem Beitrag zeigen auf was man zu achten hat.

Die wichtigsten Schritte für ein glückliches und sauberes Pferd

Pferde dürfen gern einmal dreckig sein. Sie können sich auch mal wie kleine Schweine im Matsch suhlen, Erde im Fell haben. Niemand braucht ein blitzsauberes Pferd. Aber die Allgemeinheit möchte, dass sein Pferd kerngesund ist. Und was nie vorkommen sollte ist, dass der Sattel oder das Pad reiben. Deswegen ist es wichtig die Pferde mit Pferdebürsten und die Hufe mit Hufreiniger täglich zu säubern. Aber nicht einfach irgendwie, sondern so, dass das Pferd gesund bleibt sich wohlfühlt, und das Fell und Haut in ihrer natürlichen Funktion nicht gestört werden.

Das schönste am Reinigen des Pferdes ist ja, dass es Riesen großen Spaß macht – anders als bei Küche oder Bad – und dass es nicht nur gut ist für die Gesundheit der Pferde, sondern auch für die Seele des Tieres. Über das richtige Putzen mit den Pferdebürsten, und die tägliche kostenlose Massage kannst du das Herz deines Pferdes im nu erobern. Es ist im Grunde deine Chance mit den richtigen Pferdebürsten bei der Fellpflege,eine enge Freundschaft zu deinem Pferd zuschließen.

Welche Pferdebürsten beim Fellwechsel und was tun

Als Erstes könnte dein Pferd mit einer Massage- und Fellbürste massiert werden. Das nennt man das sogenannte bürsteln. Das mache ich mit einer der weicheren Pferdebürsten aus meinem Putzkasten. Weil ich damit massieren, striegeln und das Fellwechsel-Fell weg gebürstet bekomme. Danach sieht man zwar aus wie ein wandelnder Fellball, aber ist das Tier gesund freut sich der Mensch.

In dem nächsten Abschnitt erkläre ich euch warum es verschiedene Pferdebürsten, Kämme, Striegel gibt, und erzähle euch Schritt für Schritt die wichtigsten Basics zum Thema Pferd. Wie man richtig putzt und, wie du dein Tier glücklich und gesund erhältst

Deshalb täglich putzen! Aus diesem Grunde ist es so hilfreich!

Groben Schmutz und Staub kannst du mit den Pferdebürsten entfernen.
Du kannst dein Pferd streicheln und dabei auf Verletzungen, Hautkrankheiten, Zecken und Schwellungen untersuchen.
Bakterien und anderen Pferdebiestern lassen sich so vorbeugen!
Dein Pferd wird die Pferdebürsten als Kraulen und Fellpflege empfinden
genau das machen Pferde auch füreinander in einer Herde. Wenn du sie richtig kraulst und die Pferdebürsten richtig händelst. Manche Tiere reagieren empfindlicher und mögen lieber ein sanftes Bürsten, andere hingegen wollen eher die groben Pferdebürsten Varianten. Die richtige Intensität wirst du am Gesichtsausdruck deines Pferdes ablesen können.

Es gibt die sogenannten Pferde Putzgesichter die sich wie folgt aufteilen!

Es lässt die Unterlippe entspannt hängen und wackelt leicht damit? Dann ist es sehr zufrieden und tiefenentspannt.
Streckt es den Kopf in die Höhe und macht spitze Lippen oder wackelt sogar mit der Oberlippe? Dann könnte es sein das du genau an der richtigen Stelle kratzt an der es juckt.
Schlägt es mit dem Schweif oder legt eventuell sogar die Ohren nach hinten an, oder macht ein spitzes zusammengedrücktes Maul? Dann mag es die Art wo und wie du putzt gerade nicht so gerne.
Dazwischen gibt es viele Unterschiede je nachdem wie in sich gekehrt oder extrovertiert dein Pferd ist, wird es dir deutliche zeigen oder sagen was es mag und was nicht.

Welche Putzutensilien sind von Vorteil?

Natürlich gibt es massig verschiedene Pferdebürsten und Spielarten. Aber meist brauchst du nur eine kleine Auswahl für den täglichen Gebrauch. Hier zeige ich euch der Reihenfolge nach wie und welche Pferdebürsten ihr nutzen solltet.

  1. Als Erstes benutzte ich einer meiner härteren Pferdebürsten oder den Striegel
  2. Danach folgt die sogenannte Kardätsche, die sich durch sehr weiche Bürsten auszeichnet
  3. Weiter geht es mit der Wurzelbürste die etwas härtere Bürsten hat
  4. In diesem Schritt kommt der Hufauskratzer zum Einsatz, es gibt sehr schöne kombinierte Modelle mit Bürstenkopf
  5. Ein Schwamm oder feuchtes Tuch für Nüstern und Euter
  6. Als nächstes eine Lammfellbürste
  7. Jetzt folgt die kuschelige Schmusebürste
  8. Ein Mähnenkamm beziehungsweise eine Wurzelbürste

Ihr seht es gibt viele verschiedene Arten von Pferdebürsten, welche und wann ihr sie benutzt, ist natürlich euch überlassen.

Feuchtes oder nasses Fell

Wenn dein Pferd feucht oder nass ist, musst du es vorallem erstmal trocknen lassen, oder selbst abtrocknen, weil du den feuchten Schmutz mit deinen Pferdebürsten sonst nur in das Fell einreibst, und das ist ja absolut nicht Sinn der Sache.

Die Haut des Pferdes

Es gibt eine schützende Talg- und Fettschicht zwischen Haaren und Haut. Die solltest du vor allem im Winter nicht durch zu sehr intensives Bürsten das sogenannte „weg bürsten“ strapazieren, den dein Pferd braucht sie. Im Winter und im Frühjahr ist dein Pferd im Fellwechsel. Der Körper des Tieres passt sich an die kommende Jahreszeit an. Das wird durch das sich verändernde Tageslicht ausgelöst. Besonders dann können die überflüssigen Haare jucken und dein Pferd wird es dir danken, wenn du ihm mit den richtigen Pferdebürsten durch diese schwere Zeit hilfst. Aber nicht übertreiben, denn der Fellwechsel kommt nicht durch den Temperaturwechsel, sondern durch die Veränderung des Tageslichts. Es wird also vielleicht schon kalendarisch Frühling, ist aber draußen noch sehr kalt. Dann braucht dein Pferd das restliche Winterfell unbedingt noch.

Anbinden beim Putzen oder doch eher freistehend

Viele meinen ja, dass das Pferd angebunden sein muss beim Striegeln mit den Pferdebürsten. Ich finde es kommt auf das Zusammenspiel zwischen Pferd und Besitzer an. Ich persönlich binde meinen Wallach beim Putzen nicht an, sondern lege ihm einfach nur den Strick um den Hals. Das hat mehrere Gründe. Zum einen möchte ich, dass er lernt bei mir ruhig stehen zu bleiben. Zum anderen kann er so viel leichter weggehen, wenn er nicht mag, wie ich ihn bürste. Es hat allerdings auch einen großen Nachteil. Wenn du ein sehr unruhiges oder neugieriges Tier hast (Wotan gehört eher zu der neugierigen Fraktion), musst du manchmal dein Pferd sanft daran erinnern, dass es nicht nach Blättern, Katzen, Menschen Putzzeug oder anderen Gegenständen schauen soll, sondern ruhig stehen darf.

Knoten beim Anbinden

Wenn du dein Pferd doch am liebsten anbinden möchtest, was natürlich vollkommen legitim ist, und was die Tiere auch können und lernen sollten. Dann achte bitte besonders darauf einen Knoten zu binden, der sich im Panikfall schnell lösen lässt.

Pferdebürsten

Box oder lieber Putzplatz

Ich würde euch empfehlen nicht in der Box zu putzen, da Staub und Haare sonst in die Einstreu fallen und das Pferd den Dreck dann in der Futternähe herumfliegen hat. Und bevor ich mit meinem Pferd den Putzplatz aufsuche, drehe ich vorher alleine eine Runde um sicher zu gehen, das nicht irgendwelche Gegenstände wie Schubkarren, oder Mistgabeln herumliegen, in die das Pferd treten könnte. Es ist auch sehr wichtig, immer einen gewissen Abstand zu den anderen Tieren zu halten. Je nach Pferd manchmal mehr oder weniger.

Der Pferdeputz, wie man vorgehen könnte

Die grobe Säuberung

Warum ich den Striegel nur noch selten nutze, sondern einer meiner universal Pferdebürsten nutze. Viele werden dir sagen, dass der Striegel der erste Schritt beim Putzen sein muss, um den groben Dreck zu entfernen. Ich persönlich nehme den Striegel aber meist nur um meine Kardätsche beim Putzen zu säubern, weil er mir zu hart ist. Beim Striegel gilt im Allgemeinen du darfst mit ihm nur über bemuskelte Stellen schrubben, dort wo Haut über Knochen liegt kann es dem Pferd sehr große Schmerzen verursachen. Deshalb nutze ich ihn nur noch selten. Weil ich vor ein paar Monaten zwei Pferdebürsten gefunden habe, die mir deutlich besser gefallen für den feinen und groben Dreck.

Magic Brush

Der Name meiner kleinen Produktempfehlung lautet Magic Brush. Ich nehme diese Art von Pferdebürsten für die grobe Erstreinigung. Die Bürste nimmt Staub und Dreck sehr gut mit und massiert das Pferd nebenbei durch die festen aber nachgiebigen Plastikborsten. Nach oben hin sind sie aufgefächert, weshalb sie den Schmutz besonders gut aufnehmen. Gleichzeitig sind sie Gelenkschonend und haben eine Art Akupunktur-Effekt auf die Haut des Tieres. Deswegen kann ich sie auch für die Beine des Pferdes empfehlen. Meine Pferdebüsten Empfehlung ist im dreier Pack erhältlich, und so habe ich für jede Region meines Pferdes eine Bürste ausgewählt. Eine Bürste für Schultern, Hals, Rücken, eine für den Kopf, und die letzte für die Beine des Pferdes. Ich verwende für den Kopf ausschließlich eine Schmusebürste, da mein Wallach ein sehr sensibles Pferd ist. Jedes Pferd reagiert anders auf die Frage harte oder weiche Bürste, und vorallem ob es gerne am Kopf angefasst wird, und wenn ja wie!. Mein Wallach möchte nur sehr sanft und bitte nicht zu lange am Kopf angefasst werden.

 

Von vorn nach hinten

Am besten ist also am Hals anzufangen und bürstelst dich langsam Richtung Schulter vor. Je nachdem wie empfindlich dein Pferd ist machst du das mit leicht kreisenden Bewegungen (säubert schneller) oder mit der Wuchsrichtung des Fells (bei sehr empfindlicheren Pferden empfehlenswert). Dann über den Rücken des Tieres und die Hinterhand. Zwischendurch solltest du die Pferdebürsten ruhig mit der Hand ausklopfen und die Pferdehaare entfernen. Einfach indem du die Pferdebürsten nach unten drehst und mit der Seite an einen stabilen Gegenstand klopfst. Mit meiner freien Hand streichele ich beim Bürsten immer sehr sanft hinter der Bürste her. Die meisten Pferde mögen den leichten Kontakt und die sanften Berührungen. So halte ich auch immer Kontakt zu meinem Tier, auch während ich die Pferdebürsten zum Einsatz bringe. Du wirst sehen, dass mit den richtigen Pferdebürsten besonders im Fellwechsel super die losen Haare weggehen. Du kannst die meisten Bürsten auch umdrehen und dein Pferd mit der glatten Seite in kreisenden Bewegungen massieren und schrubben. Das hilft auch besonders beim Fellwechsel.

Wenn es warm wird

Im Sommer mache ich die Pferdebürsten oft auch nass und bürste zum Schluss dann damit über das Fell, wie eine Art Schweißmesser was ziemlich gut gegen Grasflecken auf weißem Pferdefell wirkt. Das Striegeln ist wie eine Massage für dein Pferd. Je nachdem wie sehr du aufdrückst und wie gerne dein Tier den Druck mag. Mit meiner Produktempfehlung in Sachen Pferdebürsten kannst du übrigens auch sanft die Beine und die Fesseln reinigen, weil sie sehr nachgiebig ist. Das sind mit die empfindlichsten Regionen an einem Pferd. Dafür ist nicht jede Pferdebürste geeignet. Weil die dünne Haut direkt über den Knochen liegt. Wichtig ist, egal mit welchen Pferdebürsten du bürstest, an Stellen wo nur dünne Hautschichten über dem Knochen liegen müssen sanfte Bürsten benutzt werden, das gilt auch für die Pferdebeine. Es gibt auch Pferdetypen die speziell am Bauch oder an den inneren Oberschenkeln empfindlich sind. Auch da muss man sanfter bürsten. Sonst leidet das Pferd unter Schmerzen.

Wurzelbürste und Kardätsche

Der grobe Dreck und Staub ist entfernt, dann kannst du jetzt zur Wurzelbürste greifen, in meinem Fall die Magic Brush. Beim bürsten der Beine solltest du auch immer auf Besonderheiten achten. Es könnten Schwellungen zu sehen sein, warme Stellen, Zecken, mögliche Verletzungen. Das alles hast du im Blick währenddessen du den groben Dreck weggbürstest. Ein Augenmerk ist dabei auch auf die Fesselbeugen zu legen, da sich dort sehr gerne Parasiten sammeln. Da optimale Bedingungen in den Fesseln vorherrschen und es schön warm und kuschelig ist. Falls ihr euch fragt, wo der Name Wurzelbürste stammt, kann ich euch sagen, das diese früher im Haushalt zum Wurzelgemüse sauber machen benutzt wurde, und daher ihren Namen trägt. Sie war besonders gut geeignet zum entfernen großer Erdkrusten. Nachdem die groben Pferdebürsten ihren Zweck erfüllt haben, und unser Pferd nicht mehr aussieht wie ein kleiner Dreckspatz, können wir nun zum Glanz übergehen. Dazu werden wir die Kardätsche nutzen, die optimal zum beseitigen von Staub ist. Am besten nimmst du die Kardätsche in die Rechte und den Striegel in die Linke Hand. Als erstes fährst du mit der Kardätsche in Wuchsrichtung über das Fell, und streifst sie dann über den Striegel ab. Ab und an wieder die Utensilien ausklopfen und immer beachten das die Haare in Wuchsrichtung gebürstet werden. Damit später beim Reiten nichts reibt, ist beim Putz darauf zu achten das die Sattellage und Gurtlage gründlich gereinigt wurde. Warum die Kardätsche, Kardätsche heißt erklär ich euch hier. Das Wort kommt aus dem lateinischen (Carduus = Distel), weil die Kardätsche wie bei einer Distel viele lange, aber auch besonders nachgiebige Borsten hat.

 

Um Hals und Kragen

Als nächstes kommen wir auf die Schmusebürste zu sprechen. Diese Art von Pferdebürsten wird ausschließlich für den Kopfbereich verwendet. Ich achte penibel darauf das diese Bürste nur am Pferdekopf und um die Pferdeaugen herum zum Einsatz kommt, und vom restlichen Körper fern bleibt. Vorsicht sei trotzdem geboten da es manche Pferde gibt die am liebsten gar nicht am Kopf angefasst werden möchten. Das Gesicht ist wie bei uns Menschen etwas persönliches, und niemand lässt sich gerne ins Gesicht fassen. Falls dein Pferd zu dieser Kategorie gehört, kannst du das Reinigen nur auf das nötigste beschränken, und nur nach und nach die Intervalle verlängern, damit sich das Pferd langsam daran gewöhnen kann. Und so wird es gemacht, du löst als erstes das Halfter um es deinem Pferd um den Hals zu hängen. Jetzt kannst du das Fell am Kopf mit der Schmusebürste säubern. Wichtig ist, dass du überall dort, wo später das Zaumzeug liegen wird alles schön sauber ist, damit keine Reibung entstehen kann. Wenn ich dies alles richtig machen erkenne ich das daran das mein Wotan die Augen schließt und abschaltet. Für die Nüstern nehme ich immer einen feuchten Schwamm oder Lappen. Wenn du damit fertig bist musst du die Lappen oder den Schwamm sorgfältig reinigen da besonders die Augen sehr empfindlich sind und beim nächsten mal wieder alles gut vonstattengeht. Als nächstes könntest du dir einen warmen Eimer mit Wasser bereitstellen. Dann schnappst du dir einen anderen Schwamm und kannst dich damit an die Schweifrübe und das Euter wagen.

 

Der Huf

Jetzt sind die Hufe deines Pferdes dran. Als Vorwahrnung würde ich mit der Hand sanft am Bein des Pferdes herunterfahren. Ich tippe dabei immer bei meinem Wallach, solange über das Fell direkt über dem Huf, bis er den Huf anhebt. Nach und nach Wissen die Tiere dann, was wir Menschen von ihnen wollen, und heben nach der Zeit automatisch den Huf. Man sollte nie drücken oder zerren, sondern geduldig warten, bis das Pferd sein Gewicht auf den anderen Huf verlagert. Somit hat es einen sicheren Stand auch wenn du seinen Huf in der Hand hast. Falls es doch einmal ein wenig wackeln sollte, kann es daran liegen das du eventuell den Huf zu hoch hältst oder es gerade keine gute Balance hat. Besonders bei jungen Pferden ist es des Öfteren ein Wachstum -und ein damit mit sich bringendes Balanceproblem. Wenn das Pferd den Huf absolut nicht heben möchte, kann dies auch ein Indiz auf eine Verletzung sein! Falls du die Pferdebürsten noch nicht Beiseite gelegt hast kann du dies jetzt erst einmal erledigen, den jetzt wird gekratzt. Und zwar werden als erstes die Strahlfurchen mit dem Hufkratzer durchfahren. Die Strahlfurchen können sehr empfindlich sein da das Horn sehr weich ist und darunter sehr viele Nervenbahnen liegen. Nach Beendigung dieser Tätigkeit könnt ihr den Huf wieder vorsichtig absetzen.

 

Mähne und Schweif

Die Hauptfunktion von Mähne und Schweif sind es Insekten und Fliegen schön fernzuhalten. Dadurch das sie im Wind wehen vertreiben sie automatisch Fliegen und Insekten. Deswegen finde ich es persönlich sehr wichtig, dem Pferd seine Mähnenhaare zu lassen. Besonders das sogenannte verziehen der Mähne kann sehr schmerzhaft für das Tier werden. Die beste Methode für dein Pferd ist es wenn du die Mähne und den Schweif verliest, um deinem Tier nicht zu viele Haare herauszureißen. Ich schnappe mir bei der Pflege von Schweif und Mähne gerne einmal ein Pflegespray. Anschließend nehme ich mir die passenden Pferdebürsten oder Kämme, indem Fall einen Mähnenkamm oder Mähnenbürste. Kleinigkeiten wie Heu und Stroh lese ich einzeln mit der Hand heraus, danach bürste ich sanft den Schweif und die Mähne.

Haar für Haar

Falls ihr euch gefragt habt wie genau man am besten den Schweif verlesen könne, werde ich jetzt darauf eingehen. Am besten schnappst du dir ein paar Schweifhaare und ziehst nacheinander immer zwei bis drei Haare aus dem Schweifbund heraus. So kannst du die Haare in Ruhe voneinander trennen, ohne dabei den Schweif zu sehr zu rupfen. Dies dauert seine Zeit, aber das Ergebnis wird dich für deine Mühen entlohnen. Als kleines extra könntest du mit einem Pferdepflegespray den Schweif zusätzlich einsprühen um noch ein wenig mehr Glanz herauszuholen. Dabei solltest du nur darauf achten,das keine zusätzlichen Mittel wie Silikone dem Spray beigemengt wurden, und es sich um ein natürliches Produkt handelt. Du wickelst dir also den Schweif einmal um deine Hand, und bürstest langsam die Spitzen. Wenn sie schön locker und fluffig sind, kannst du sie gleichmäßig von oben nach unten bürsten.

 

Schlauch und Euter

Und das solltest du dabei beachten wenn du Euter oder Schlauch säuberst. Am besten nimmst du dir ein zweites Putztuch. Mach es am besten ein wenig feucht, ringe es leicht aus und reinige das Euter alle paar Wochen mit. Es kann vorkommen das sich zwischen den Zitzen eine schmierige Substanz ansammelt. Auch hier gilt bei der Reinigung vorsichtig und sanft vorgehen, da das Euter sehr empfindlich ist.

 

Lammfell-Pferdebürsten

Als einer der letzten Punkte kannst du nochmal mit einer Lammfell-Glanzbürste, über das Pferdefell fahren. So gehst du auf Nummer sicher das die restlichen Haare vom bürsten auch noch verschwinden. Beachte beim putzen mit den Pferdebürsten aber stets das jedes Pferd anders ist, die einen können stundenlang still stehen andere hingegen werden schnell unruhig, und brauchen immer wieder ein paar Kuscheleinheiten und Massagen um bei der Stange gehalten zu werden. Kleiner Tipp vergesst nicht auch ab und an in die Ohren hinein zuschauen, da sich dort auch gerne Insekten sammeln.

 

Sauberkeit und Ordnung der Pferdebürsten

So sauber wie dein Pferd stets sein sollte, so sollten auch deine Reiningungsgerätschaften eine gewisse Sauberkeit aufweisen. Auch deine Pferdebürsten sollten regelmäßig gereinigt werden, da Fett, Dreck und Staub sich an ihnen ansammelt, und ein echter Freudenspender für Milben Pilze und Bakterien ist. Die meisten Plastikpferdebürsten kannst du einfach ohne Waschmittel in deine Waschmaschine stecken. Nimm dir dazu einen Stoffbeutel packe die Pferdebürsten hinein und wasche sie einmal bei sechzig Grad Celsius, damit sterben alle Pilze und Bakterien, und du brauchst dir keine Sorgen mehr um die Gesundheit deiner Pferde machen. Bei Echthaarpferdebürsten würde ich dir empfehlen sie mit der Hand in warmen Wasser zu waschen, am besten mit Kernseife. Danach schön trocknen lassen, und die Lammfell- oder Ziegenhaarbürste ist wieder einsatzbereit.